Hat sich‘s ausgezwitschert?

Ich gehe davon aus, dass Sie Ihren Twitteraccount eingerichtet haben und schon erste Schritte gegangen sind. Twitter hat sich für Sie als nützliches Tool herausgestellt. Sie kommunizieren damit und verfassen regelmässig Tweets – doch es könnte mehr passieren. Jetzt beschäftigen wir uns mit den möglichen Ursachen!

Worst-Case
Im schlimmsten Fall passiert gar nichts oder fast gar nichts. Prüfen Sie als allererstes nach, ob Sie Ihren Twitter-Account als „geschützt“ führen. In den meisten Fällen handelt es sich hier um Sicherheitsdenken am falschen Ort. Denn Ihre Erwähnungen werden nicht gelesen (Tweets sind ja geschützt), weil die Erwähnten wahrscheinlich gar keinen Zugang zu Ihren Tweets haben. Die Kommunikation wird in diesem Fall also gleich von vorneherein verhindert.*

Schönheit ist die halbe Miete
Nun tritt der Fall ein, und Ihr Twitter-Account wird beachtet, d.h. jemand stösst auf Sie, weil ein Tweet geteilt oder favorisiert wurde. Nun zählt die Attraktivität Ihres Profils und die 3 letzten Tweets um einen guten Eindruck zu machen und den Menschen hinter dem Bildschirm dazu zu bewegen, auf „folgen“ zu klicken. Also: Hand auf’s Herz, welchen Eindruck macht Ihr Account? Gefällt er Ihnen? Drucken Sie ein Bildschirmfoto aus und fragen Sie Freunde und Bekannte, was Sie „schöner“ machen könnten. Im Internet gibt es auch genügend Seiten, die die genauen Grössen von Profilbild, Hintergrundbild und co. angeben. Investieren Sie etwas Zeit in Ihr Twitter-Outfit, es lohnt sich!

Kommunikationsschritte
Ich nehme an, Sie haben meinen ersten Twitter-Artikel gelesen. Nehmen Sie diese „5 Gewinne“ mal als Schritt eins, Kommunikation. Sie haben also eine interessante Kommunikation mit andern, evt. gewinnen Sie schon stetig neue Follower dazu. Was soll nun passieren oder was ist für Sie Erfolg?
Möchten Sie interessante Kommunikation mit anderen? Möchten Sie mit möglichst vielen Followern, Retweets unf Favorisierungen ein gutes Twitter-Image erreichen oder möchten Sie mit Twitter Werbung machen? Diese 3 Möglichkeiten betrachten Sie am besten einmal als Reihenfolge. Tja, ich habe es schon geschrieben, ohne Pflege Ihres Twitter-Gärtchens werden Sie nur schwerlich Follower für sich gewinnen können, ausser Sie sind ein Promi oder Ihr Twitter-Account steht für eine bekannte Marke.

Werbung mit Twitter
Da muss ich gleich vorweg sagen: VORSICHT! Wenn es Ihnen nicht gelingt, eine stattliche Followeranzahl auf Twitter zu erreichen, dann dürfen Sie schon gar nicht an das Wort „Werbung“ denken! Die beste Werbung, die sie vorerst machen können ist die, für Ihren Twitter-Account, indem Sie (s. oben) mit Twitter kommunizieren. Wenn Sie dann mal ein paar Hundert Follower haben, kann auch hin und wieder ein Hinweis auf ein Produkt oder Angebot von Ihnen eingeflochten werden, aber bitte alles im Mass.

Twitter Listen oder los geht’s mit der Sortiererei!
Wir gehen einmal davon aus, dass Sie durch die Kommunikationsmassnahmen nun deutlich mehr Follower auf Twitter haben, wunderbar! Mit den Twitter-Listen können wir nun etwas Struktur in die ganze Sache bringen und nebenbei eine Motivation liefern, Ihnen auch weiterhin zu folgen. Sie können mit den Listen einen Überblick für sich selber schaffen, zum Beispiel um interessante Twitterer wiederzufinden, Ihre Lieblings-Twitterer zu kennzeichnen oder um Twitter-Accounts auch anderen zu empfehlen. Dazu aber ein andermal mehr.

Zum Schluss möchte ich noch die Frage im Titel beantworten:
Nein, auf keinen Fall!

Ursprünglich veröffentlicht am 18. März 2014 auf https://tissamarketing.wordpress.com/2014/03/18/hat-sichs-ausgezwitschert/

Zwitschern: und wer pfeifft zurück?

Im Social Media Zeitalter hat „man“ einfach einen Twitter-Account! Aber wie so oft dümpelt er vor sich hin. Vielleicht hat es ein paar wenige Follower und ein paar wenige Tweets, bis sich die anfängliche Begeisterung des Nutzers wegen fehlenden Rückmeldungen wieder gelegt hat. „Wozu auch Zeit investieren, wenn es sowieso nichts bringt!“ Hier ein paar Gegenstimmen:

Erster Gewinn: Information!
Benutze Deinen verwaisten Twitter-Account doch mal wie eine Suchmaschine: Gib Begriffe zu den Themen ein, die Dich interessieren. Du wirst Twitter-Nutzer entdecken, die Tweets mit spannenden Links posten. Folge ihnen und Du hast einen Newsfeed, der Dich mit spannenden Informationen versorgt.

Zweiter Gewinn: Kommunikation!
Jetzt wirst Du also mit Informationen versorgt – schön ist es natürlich, wenn Du auch einmal Rückmeldung gibst: Teile einen Tweet, wenn er Dir gefällt, teile auch einmal einen Link zu Themen die Dich interessieren. Und vor allem, verfasse eine Kurzbeschreibung in Deinem Profil, damit Du auch gefunden wirst. Nun wird es auch höchste Zeit, Dein Profilbild vom simplen Ei zu einem Bild zu ändern!

Dritter Gewinn: Vernetzung!
Klicke auf „@verbinden“ und du siehst, wer Dich erwähnt hat. Vielleicht hat sogar schon mal jemand eine Frage an Dich gerichtet und Du hast sie gar nicht gesehen?  Oder wurdest Du noch gar nie erwähnt? Es hat etwas mit Höflichkeit zu tun, andere Nutzer zu erwähnen, wenn Du durch sie auf eine wichtige Information gestossen bist. Probier es aus, oft entstehen interessante Dialoge daraus. Der positive Effekt ist, dass all die Erwähnungen Dir zu einem positiven Image auf Twitter verhelfen. Wer viel erwähnt ist, wird interessant – wer andere erwähnt ist sympathisch. Vernetze, erwähne und verbinde Dich und schaffe Dir Dein persönliches Informationsnetzwerk.

Vierter Gewinn: Image!
Nun wird es langsam soweit sein, dass andere auch ohne Dein zutun auf Dich aufmerksam werden. Begrüsse neue Follower, folge ihnen zurück. Antworte auf Fragen, empfehle auch weiter, wenn Du empfohlen wirst. Setze einen Link zu Deinem Geschäft ins Profil, informiere hin und wieder über Deine Arbeit. Aber alles im Mass. Deine Follower wollen nicht umworben werden, sondern Informationen austauschen und wenn ihnen der Kontakt mit Dir Spass macht, werden sie auch mit Dir geschäftlich zu tun haben wollen, wenn Dein Angebot für sie in Frage kommt.

Fünfter Gewinn: Spass!
Let’s tweet!